Das KONTEXT Crisis Brain: mit dem eigenen Wissensschatz arbeiten, ohne ihn aus der Hand zu geben. Vier Wege, ein Vorschlag.
Eckwerte (Fallzahl, Datenmenge, Formate) erheben wir gemeinsam im Workshop: hier steht bewusst nichts Geschätztes.
„Such raus, wie wir das in einem ähnlichen Fall gemacht haben. Und mach einen ersten Vorschlag für den neuen Fall.“
Der Auftrag an das Brain, in einem SatzEin zentraler Wissensspeicher plus KI, die daraus antwortet. Der Speicher gehört euch, das Modell ist austauschbar.
Eure Fälle, Statements und Methoden, aufbereitet als strukturierter Text (Markdown). Jedes KI-Modell kann ihn lesen. Er wächst mit jedem Projekt und bleibt euer Eigentum, egal welches Modell gerade läuft.
Liest nur, was der angemeldete Nutzer sehen darf, und antwortet mit Quellenbeleg. Läuft je nach Variante in der Cloud, auf einem deutschen Server oder auf einer Maschine bei euch im Büro.
Eine Chat-Oberfläche im Browser, Login je Person. Jan plus zwei, drei Kolleginnen und Kollegen, jede Anfrage protokolliert, Kundendaten sauber voneinander getrennt.
Die einzige echte Entscheidung ist: Wo läuft die KI, und wohin dürfen die Daten? Dafür gibt es vier Stufen.
Claude Team & Co.: kein Training auf euren Daten, AVV. Verarbeitung auf US-Servern.
Enterprise-Zusatz: Anfragen werden nicht gespeichert. Optional EU-Verarbeitung.
Eigenes, offenes Modell auf gemieteter Hardware im deutschen Rechenzentrum (Hetzner).
Eigene Hardware bei euch in Fürth. Kein Datenpfad nach draußen, läuft auch ohne Internet.
Größenordnungen ohne HIL-Projektaufwand (Einrichtung, Datenaufbereitung, Schulung): den beziffern wir nach dem Workshop. Details je Stufe im Backup.
| Baustein | Software | Was sie tut | Lizenz |
|---|---|---|---|
| 1 · Import & Aufbereitung | Docling + Tesseract | PDF, Word und Scans in sauberes Markdown wandeln, Texterkennung inklusive | MIT / Apache 2.0 |
| 2 · Wissensspeicher | Markdown-Dateien + PostgreSQL mit pgvector | Ablage im Klartext plus semantischer Suchindex, getrennt je Kunde | offen (PostgreSQL) |
| 3 · KI-Modell | gpt-oss-120b über vLLM (oder Ollama) | das Sprachmodell selbst plus die Serving-Schicht für mehrere gleichzeitige Nutzer | Apache 2.0 |
| 4 · Chat-Oberfläche | Open WebUI | fertige Chat-Oberfläche: Login, Rollen, Arbeitsräume, Dokumenten-Suche (RAG) | offen, kommerziell nutzbar |
| 5 · Protokoll & Betrieb | Audit-Log (Open WebUI) + restic | Zugriffsprotokoll und verschlüsselte Backups mit Wiederherstellungstest | BSD / offen |
Basis: Ubuntu Server LTS + Docker, Firewall auf „alles zu, außer intern“. Der Chat ist nicht selbst gebaut: Open WebUI ist der etablierte Standard für genau dieses Setup, wir konfigurieren und härten nur. Jede Komponente hat eine große Community und ist ersetzbar: kein Stück Software, das nur HIL versteht.
Ehrlich: Die deutsche Textqualität für eure Tonalität entscheidet der Pilot. Wir testen 2-3 Modelle gegen eure echten Texte. Ein Modellwechsel ist danach ein Konfigurationseintrag, kein Umbau.
Das Berechtigungssystem entscheidet vor jeder Anfrage, welche Dokumente überhaupt durchsucht werden. Das KI-Modell entscheidet nie über Zugriffsrechte.
Dazu: getrennte Datenräume je Kunde (Mandatstrennung), Vier-Augen-Prinzip bei Exporten aus sensiblen Räumen, vollständiges Audit-Log. Nutzer kommen und gehen per Klick, Rechte enden mit dem Konto.
Bei euch in Fürth: Jan plus eure IT, HIL bringt einen Techniker mit. Wir legen fest, was der Pilot enthält (welche Fälle, welche Funktionen), klären Datenbestand, Rollen und den rechtlichen Rahmen.
Festpreis · Angebot folgt4 Wochen: Box beschaffen, Software installieren, 2-3 freigegebene Fälle importieren, Suche mit Beleg, Rollen und Protokoll. Abnahme gegen vorher vereinbarten Testkatalog.
Festpreis nach WorkshopErst nach echter Nutzung: mehr Fälle, Monitoring, Planspiel-Generator, später das Kundenportal. Ihr entscheidet auf Basis gemessener Qualität, nicht auf Basis von Folien.
Ihr entscheidet, nicht wirFür unkritische Alltagsaufgaben kann das Team parallel Cloud-Werkzeuge behalten: das Brain ersetzt nicht alles, es schützt den Kern.
| Frage | Unser Vorschlag |
|---|---|
| Wer besorgt die Hardware? | KONTEXT kauft und ist Eigentümer, HIL spezifiziert die Bestellung |
| Wer spielt die Software auf? | HIL installiert, härtet und dokumentiert, Übergabe mit allen Schlüsseln |
| Wer verbindet die Box mit euren Servern? | Gemeinsam: eure IT gibt die Zugänge, HIL baut den Import |
| Wer vergibt die Rechte? | KONTEXT (Jan als Admin), HIL richtet das Rollenmodell ein |
| Wer baut die Use Cases? | Im Pilot gemeinsam, danach euer Team: Enablement gehört zum Auftrag |
Verantwortung bleibt im Haus: KONTEXT ist Betreiber und Verantwortlicher, auch datenschutzrechtlich. HIL liefert Errichtung und Enablement als klar umrissene Werkleistung, mit sauber begrenzter Haftung und ohne Freistellungs- oder Indemnity-Klauseln.
Vertragsrahmen, den der Workshop festzurrtRegistrierte Kunden schildern auf eurer Website ein Thema und bekommen eine erste, von KONTEXT geprüfte Einordnung: wie ernst ist es, was sind die ersten drei Schritte, wann muss der Krisenstab an den Tisch.
Schritt 1 baut den Wissensspeicher auf. Schritt 2 verwandelt ihn in ein Produkt: Krisen-Ersteinschätzung als Service, rund um die Uhr.
Neues Geschäftsmodell auf vorhandenem WissenUse Cases im Alltag · Preise und Trade-offs je Stufe · Kostenüberblick als Tabelle
Read-only und intern: das Brain schreibt keine Mails, postet nichts, veröffentlicht nichts. Menschen geben frei.
Ehrliche Einordnung: für eure Schutzregel („keine Namen, keine sensiblen Kundendaten nach draußen“) bleibt auch Stufe 2 ein Vertrauensmodell. Gut genug für viel Alltagsarbeit, nicht für den Kern des Archivs.
Trade-off: Daten bleiben in Deutschland und unter eurer Kontrolle, liegen aber physisch in einem fremden Rechenzentrum. Guter Mittelweg, wenn keine eigene Maschine im Haus stehen soll.
Hinweis: Speicherpreise steigen 2026 branchenweit stark, deshalb gilt jedes Hardware-Angebot mit Preisstand. Beschaffung, Einrichtung und Härtung (kein Datenpfad nach außen) übernimmt HIL, euer Team bekommt die Schlüssel.
| Stufe | Einmalig | Laufend / Monat | KI-Niveau | Wo sind die Daten? |
|---|---|---|---|---|
| 1 · Cloud Standard | 0 € | ~95 € (4 Nutzer) | Spitzenklasse | US-Server, kein Training, bis 30 Tage gespeichert |
| 2 · Zero Retention | 0 € | ab ~300 €, je Nutzung | Spitzenklasse | US-Anbieter, Anfragen ungespeichert, EU-Verarbeitung möglich |
| 3 · Deutscher Mietserver | 0 € | 889 € (Hetzner GEX131) | Sehr gut (offenes Modell) | Deutsches Rechenzentrum, Server exklusiv eurer |
| 4 · Maschine im BüroEmpfehlung | ~4.700 € | ~0 € (Strom) | Sehr gut (offenes Modell) | Bei euch in Fürth. Kein Datenpfad nach draußen. |
Größenordnungen ohne HIL-Projektaufwand (Einrichtung, Datenaufbereitung, Schulung): den beziffern wir nach dem Discovery-Workshop, wenn Datenmenge und Use Cases feststehen. Stufe 4 amortisiert sich gegenüber Stufe 3 nach gut fünf Monaten.